Augenakupunktur nach BOEL

Augenakupunktur nach Boel (nach Prof. Dr. John Boel aus Aulum in Dänemark) ist ein alternatives therapeutisches Verfahren bei einigen Augenerkrankungen.

 

Das Setzen der Nadeln erfolgt nicht in die Augen, sondern in sogenannte Triggerpunkte primär an der Stirn, an den Händen und Füßen sowie an den Knien.

Die Boel'sche Augenakupunktur ist eine Kombination aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), der japanischen ECIWO-Methode, der koreanischen Akupunktur und Teile der Akupunkturverfahren aus Sri Lanka.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Makuladegeneration- trockene und feuchte

  • altersbedingte Makuladegeneration- AMD

  • GlaukomGrüner Star

  • Sehnervkrankungen - Sehnerventzündung -Sehnerverblindung

  • Netzhautdegeneration

  • Thrombosen am Auge oder Augeninfarkt

  • Retinitis pigmentosa

  • Diabetische Augenveränderungen - diabetische Retinopathie

  • Erblindung durch Gehirnschädigungen

  • Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 20 Jahren

     

    Vor der Augenakupunktur wird eine augenärztliche Untersuchung dringend empfohlen und die Betreuung durch den Augenarzt sollte weiter geführt werden.

     

    Ablauf der Therapie

    Um ein genaues Bild von Ihnen zu erhalten, führe ich als erstes eine Anamnese mit Ihnen durch.

    Die Behandlung erfolgt mit täglich zwei Akupunktursitzungen.

    Die jeweiligen Sitzungen erfolgen im Abstand von mindestens einer Stunde.

    In dieser einstündigen Pause, empfehle ich meinen Patienten einen Spaziergang, im unmittelbar an meiner Praxis gelegenen Wald, zu machen um die Wirkung der Akupunktur durch Sauerstoffaufnahme zu verstärken. Falls Sie aus körperlichen Gründen dazu nicht in der Lage sein sollten, können Sie gerne bei einer Tasse Tee oder einem Glas Wasser in meinem Warteraum Platz nehmen.

    Die langjährige Erfahrung von Proff. Dr. Boel und vieler Therapeuten hat gezeigt, dass eine zweite Sitzung den Erfolg des Verfahrens steigern kann.

     

    Dauer der Behandlung

    Die Akupunkturbehandlungen erfolgen zunächst für zwei Wochen, von Montag bis Freitag mit je 2 Behandlungen pro Tag.

    Danach wird beurteilt inwieweit das Verfahren die Symptomatik verbessert hat und diese gegebenenfalls noch verbessern kann.

    Um den Erfolg zu vertiefen, empfiehlt es sich den Therapierhythmus auf 2x die Woche mit 2 Behandlungen für 4 Wochen weiterzuführen. Danach auf 1x die Woche 2 Behandlungen für 4 Wochen zu wechseln um dann nur noch 1x pro Monat zur Auffrischung zu kommen.

    Während der Therapie erfolgt eine Beurteilung der Behandlung. Bei einem einmaligen Therapieversagen der Akupunktur bedeutet dies nicht, dass der Patient grundsätzlich keinen Nutzen von dem Verfahren haben kann.

  • Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie mich gerne anrufen. Ich freue mich darauf Sie kennen zu lernen.